Neukunden

Aufnahme von Artikeldaten in die IFA-Informationsdienste 
Vergabe der Pharmazentralnummern

Sie beabsichtigen, ein neues Produkt anzubieten und die Produktdaten in die Informationsdienste der IFA GmbH aufnehmen zu lassen.

Die Vergabe einer Pharmazentralnummer (PZN) ist erforderlich, wenn Sie als Anbieter Waren über Apotheken oder den Pharmagroßhandel vertreiben wollen.

Voraussetzung für die Aufnahme von Artikeldaten und den Erhalt einer PZN ist der Vertragsabschluss zwischen Ihrem Unternehmen und der IFA GmbH, der die Geschäftsbeziehungen regelt.

Der Vertragsabschluss erfordert folgende Dokumente:

  1. Bitte senden Sie uns per Post zwei IFA-Anbieterverträge - ausgefüllt mit Datum und rechtskräftiger Unterschrift. Sie erhalten einen von uns unterzeichneten Vertrag für Ihre Unterlagen zurück.
  2. Anlage D - Adressdaten mit Ihren Angaben zum Unternehmen
  3. Kopie Ihres aktuellen Handelsregisterauszuges oder der Gewerbeanmeldung
  4. Kopie der Herstellungserlaubnis gem. § 13 AMG
  5. Kopie der Großhandelserlaubnis gem. § 52a AMG
  6. Legen Sie Ihren Auftrag mit ggf. erforderlichen weiteren Dokumenten direkt den Vertragsunterlagen bei. Der Auftrag wird unmittelbar im Anschluss bearbeitet.

Voraussetzungen für die Aufnahme von Artikeldaten in die IFA-Informationsdienste

Die IFA-Informationsdienste werden für eine bestimmte Zielgruppe im Pharmamarkt und im Gesund- heitswesen erstellt: Apotheken, pharmazeutische Großhandlungen, Ärzte, Krankenkassen etc.
An die Artikel und deren Anbieter werden daher bestimmte, den Bedürfnissen dieses Nutzerkreises entsprechende Anforderungen gestellt. Diese sollen sicherstellen, dass alle rechtlichen Vorausset- zungen für das Inverkehrbringen der Artikel gegeben sind. Darüber hinaus gibt es auch Anforderungen an die Identifizierbarkeit und Relevanz der Artikel.

Vertriebsrechte – Der Anbieter muss sämtliche rechtlichen und tatsächlichen Voraussetzungen für das Inverkehrbringen der unter seinem Namen angemeldeten Artikel erfüllen.

Apothekenüblichkeit – Es werden nur Arzneimittel und sonstige apothekenübliche Waren gemäß Apothekenbetriebsordnung aufgenommen. In Zweifelsfällen kann der Nachweis der Apothekenüblichkeit durch eine rechtsverbindliche Stellungnahme der zuständigen Überwachungsbehörden erforderlich sein.

Verkehrsfähigkeit – Alle Artikel müssen uneingeschränkt verkehrsfähig sein. Arzneimittel und Medizinprodukte müssen entweder gemäß Arzneimittelgesetz bzw. Medizinproduktegesetz zugelassen oder von der Zulassungspflicht befreit sein. Auch Nichtarzneimittel wie Kosmetika, Diätprodukte, Nahrungsergänzungsmittel etc. unterliegen gesetzlichen Bestimmungen zur Verkehrsfähigkeit.

Fertigprodukte – Die Artikel müssen Fertigprodukte sein und durch den Produktnamen und die Packungsgröße eindeutig identifiziert werden können, ohne dass zusätzliche Angaben wie Individualmaße oder -größen, Rezepturangaben o. ä. erforderlich sind.

Verbrauchereinheiten – In die IFA-Datenbank werden grundsätzlich nur Verbrauchereinheiten aufgenommen, also Handelsformen, die ohne Auseinzeln an Verbraucher abgegeben werden können.

Ausschlusskriterien für Artikel

  • Nicht apothekenübliche Waren.
  • Nicht allgemein verkehrsfähige Artikel: Arzneimittel, die gemäß § 73 AMG importiert werden.
  • Maß-, Individual- und Sonderanfertigungen sowie andere Artikel, die keine Fertigprodukte sind.
  • Versandeinheiten etc., die keine Verbrauchereinheiten sind.
IFA Codingsystem
SecurPharm
Informationsstelle für Arzneispezialitäten – IFA GmbH