IFA-Informationsdienste per FTP-Belieferung

Die IFA GmbH bietet Ihren Datenbeziehern die Möglichkeit, die IFA-Informationsdienste per FTP zu beziehen. Interessierte Datenbezieher finden hier Informationen, wie die FTP-Belieferung eingerichtet wird.
 

Betrieb des FTP-Servers

Die IFA GmbH betreibt keinen FTP-Server zum Download. Sie liefert die IFA-Informationsdienste auf den FTP-Server des Empfängers.

Zugangsdaten

Um die Daten zu übermitteln, muss der Betreiber die Zugangsdaten zu seinem FTP-Server an die IFA GmbH übermitteln:

  • Servername oder IP-Adresse
  • Protokoll (Empfehlung: sftp) und evtl. Port
  • Benutzername
  • Kennwort oder Anmeldeschlüssel
  • Verzeichnisname, in das die Lieferungen abgelegt werden sollen
Die IFA-IT richtet den Zugang IFA-intern ein und führt Tests durch.
 

Lieferdateien

Ein Informationsdienst besteht aus mehreren einzelnen Dateien namens liefd001.ild bis liefd009.ild. Dazu wird eine Lieferinformation liefer.ili bereitgestellt. Auf Wunsch kann er aber auch komprimiert als archiv001.zip übermittelt werden.

Näheres zu den Lieferdateien ist der Verfahrensbeschreibung zu den IFA-Informationsdiensten zu entnehmen.

Verzeichnisstruktur

Um Konflikte mit mehrfachen Dateinamen bei unterschiedlichen Lieferungen zu vermeiden, wird im Zuge der Bereitstellung ein Unterverzeichnis, benannt mit der Liefer-ID 1000nnnnnnn-nnnnnn-nn-jjjjmmtt, angelegt. Die IFA GmbH überträgt alle Dateien direkt in dieses Verzeichnis.

Falls dies nicht erwünscht ist, werden alle Dateien direkt in das mit den Zugangsdaten angegebene Verzeichnis gespeichert. In diesem Fall kann es bei gleichzeitiger Belieferung zu Namenskonflikten kommen. Der Empfänger sollte daher die Dateien bis zur nächsten Lieferung aus diesem Zielverzeichnis entfernen.
 

Bereitstellung

Die IFA GmbH überträgt zum vereinbarten Bereitstellungstermin alle Dateien einer Lieferung nacheinander in das Zielverzeichnis auf dem FTP-Server des Empfängers. Als Indikator für eine vollständige Übertragung kann die Datei liefer.ili angesehen werden – diese wird immer zuletzt übertragen.

Da der IFA-Liefermechanismus nach der Übertragung die Dateigrößen überprüft, dürfen etwaige Weiterverarbeitungsfunktionen des Empfängers die Dateien nicht schneller entfernen, als das Überprüfen dauert. Die Lieferung sollte daher einige Sekunden in diesem Verzeichnis verbleiben.

Sollte der Mechanismus fehlende Dateien oder fehlerhafte Dateigrößen ermitteln, wird die Übertragung nach einer Wartezeit vollständig wiederholt.

Sicherheit

Falls der Empfänger unsere Absenderadresse überprüfen möchte: In der Regel erfolgt die Verbindung durch die IFA von der IP-Adresse 88.215.192.90

Bei Leitungsstörungen wird auf eine alternative Route mit der IP-Adresse 94.79.180.50 ausgewichen.

Test

Die IFA-IT testet die Verbindung in Abstimmung mit dem Betreiber oder Empfänger.
 

Produktivbetrieb

Wenn die Verbindung nachweislich funktioniert, kann auf Wunsch die nächste Lieferung auf diesen Bereitstellungsweg umgestellt werden. Dazu kontaktiert die IFA-Kundenbetreuung den Datenbezieher.
IFA Codingsystem
SecurPharm
Informationsstelle für Arzneispezialitäten – IFA GmbH