| Pharmazentralnummern
als Strichcodes Strichcodes dienen der
rationellen Erfassung von Artikeldaten in der logistischen Kette, beim Warenaus- und
-eingang. PZN-Strichcodes werden auf den Artikeln oder auf deren äußeren Umhüllungen
aufgebracht.
Muß jeder Artikel einen PZN-Strichcode
tragen?
Empfehlenswert ist das Aufbringen eines
PZN-Strichcodes bei allen apothekenpflichtigen und apothekenexklusiven Produkten.
Apotheken und pharmazeutischen Großhandlungen erhalten so die Möglichkeit, das
Rationalisierungspotential der Strichcodetechnik auszuschöpfen.
Bei Artikeln, die außer für Apotheken auch für
andere Vertriebswege wie Drogerien und Reformhäuser vorgesehen sind, werden u.U. andere
Numerierungssysteme wie Europäische Artikelnummer (EAN) oder Universal Product Code (UPC)
vorgezogen. Um die Voraussetzung zur Identifikation dieser Artikel in Apotheken und
pharmazeutischen Großhandlungen zu schaffen, führen wir neben der PZN auch die
entsprechenden EAN / UPC in den IFA-Informationsdiensten. Informationen über das
EAN-System sind unter der Telefon-Nr. 0221/94714-0 über die Centrale für Coorganisation
GmbH (CCG) zu erhalten.
Wie wird ein PZN-Strichcode erstellt?
PZN-Strichcodes werden im Code 39 erstellt.
Hierbei handelt es sich um einen alphanumerischen Balkencode, in dem die Zahlen 0 bis 9,
26 Buchstaben und 7 Sonderzeichen codiert werden können. Jedes codierte Zeichen besteht
aus neun Elementen, wovon fünf als Striche und vier als Lücken dargestellt sind.
Zwischen den einzelnen Zeichen besteht eine Lücke als Trennung. Bei Codierung der PZN
wird außer der 7- stelligen Zahl ein vorangestellter Bindestrich mit verschlüsselt.
Detaillierte Informationen zur technischen Umsetzung des Code 39 inkl. Größen,
Toleranzwerte etc. stellen wir auf Anforderung gerne zur Verfügung.
Verschiedene Firmen bieten Produkte und
Dienstleistungen zur Strichcodierung an (Etiketten, Filmmaster, Disketten, Software,
Hardware). Die Adressen entsprechender Anbieter finden Sie auf unserer Seite
"Adressen".
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