| Was ist
eine Pharmazentralnummer? Mit der
Aufnahme eines Artikels in die IFA-Informationsdienste ist die Vergabe der sogenannten
Pharmazentralnummer (PZN) verbunden, einem bundeseinheitlichen Identifikationsschlüssel
für Artikel im Apothekensektor. Aufgrund ihrer vielseitigen Verwendung kommt der PZN im
Pharma- / Apothekenmarkt eine zentrale Bedeutung zu.
Jede PZN identifiziert einen Artikel
(Handelsform) bestimmter Bezeichnung und Packungsgröße eines bestimmten Anbieters. Wenn
zur Unterscheidung von anderen Artikeln erforderlich, werden weitere Kriterien wie
Darreichungsform, Farbe, Form, Größe etc. als artikelidentifizierende Merkmale
herangezogen.
Wozu dient die Pharmazentralnummer?
PZN rationalisieren die artikelbezogene
Kommunikation der Handelspartner und der im Gesundheitswesen tätigen Organisationen. Eine
exklusive Rolle spielt die PZN für die Abrechnung der Apotheken mit den gesetzlichen
Krankenkassen. Die betroffenen Spitzenverbände der Apotheken und Krankenkassen haben sich
gemäß § 300 SGB Fünftes Buch vertraglich geeinigt, bei der Arzneimittelabrechnung die
PZN als Identifikationsschlüssel zu verwenden. Zu diesem Zweck übertragen die Apotheken
die PZN der zu Lasten der GKV abgegebenen Arzneimittel maschinenlesbar auf die
Verordnungsblätter.
Der Handel nutzt PZN für Bestellung,
Fakturierung, Logistik und für das Lagerwesen. Hierbei dienen PZN als Artikel-/
Bestellnummern in (elektronischen) Bestellaufträgen zwischen Industrie, Pharmazeutischen
Großhandlungen und Apotheken, auf Lieferscheinen und Rechnungen. Sie unterstützen die
Tourenplanung und -verfolgung, die Identifikation der gelieferten Waren beim Wareneingang
und im Warenlager. In diesem Zusammenhang spielt das Thema Strichcodierung eine zentrale
Rolle.

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